Der Niedergang der Samurai

Der Niedergang der Samurai begann nach ihrer Verfestigung als Klasse. Die Kriege der Jahre 1467 – 1600, er Kämpfenden Provinzen wurden schon mit Lanzen oder auch gewehrtragenden Herren ausgetragen.Im Frieden nach der Schlacht von Sekigahara 1600 ließ der Krieger Tokugawa leyasu und seine Nachfolger, die Waffen von Nichtsamurais beschlagnahmen. Wer von seinem Fürsten Lohn bekam, wurde als Samurai eingestuft und wer von seinem Land lebte war ein Bauer und musste seine Schwerter abgeben. In den folgenden 250 Jahre Zwar keine Kriege mehr aber stadtdessen hunderte aufstände hungrieger Bauern und dessen Familien.Keiner durfte Japan verlassen und auch kein Ausländer Japan betreten. Die Gesellschaft wurde in Samurai, Bauern, Handwerker und Kaufleute eingeteilt. Es war Verboten den Beruf ( die soziale Klasse ) zu wechseln. Samurai durften die Menschen niedriegeren Klassen einfach so mit dem Schwert niederschlagen. Sie durften nicht körperlich oder Kaufmännisch arbeiten, sondern musste immer ihre beiden Schwerter bei sich tragen. Die Kampfkünste wandelten sich von einer Lebenstechnik zu einem Weg der geistigen Schulung um. Die Samurai wurden zu einer Belastung für die Gesellschaft. Ein Samurai der keinen Fürsten fand, der für ihn sorgte und der dafür gefolgschaft schwor, wurde ein Ronin.
Viele der zahlreichen Ronin wurden Räuber. So berufen sich die Yakuza, die in mafia-clans organisierten japanischen Gangster auf Samurai trdditionen in der herachie und gehorsam.

Andere Ronin legten ihre Schwerter und ihren Status ab und arbeiteten. So entwickelte sich zur Hof -, Samurai-, und Bauern Kultur ein viertes Kulturleben ohne die anderen zu ersetzen.Auf die entwicklung von Farbholzschnitten, Kabuki ( japanisches Volkstheater ), Musik oder Literatur hatten die Samurai als Klasse keinen Einfluss mehr.

Als nach dem Jahr 1854 das Land auf europäisch/amerikanischen Druck hin geöffnet wurde waren es nur die Samurai die es gewohnt waren politisch zu denken. Die Absetzung des Shogun 1886 und wiedereinsetzung des Kaisers nach kurzem Bürgerkrieg war ein Werk von jungen Samurai. Im Jahr 1873 schaffte die Samurairegierung die Klassen ab und verbot 1876 das tragen der Schwerter.
Ein Filmgerechter Samurais-Showdown erfolgte 1877 im Satsuma-Aufstand aufgrund allgemeiner Uzufriedenheit. Schließlich wurden die (ex-) Samurai vom modern bewaffneten neuen kaiserlichen Heer aus Bauer unter Samurai-Führung besiegt.

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