Die Samurai

In Japan enstand währen der Heian-periode (794-1185 ) allmählich ein Berufskriegerstand,Der Bushido oder Samurai.Im Zeitraum vom 10.-12. Jahrhundert sammelten sie sich in zwei großen sippenverbänden,den Taira und den Minamoto. Die Taira hatten ihre Machtzentren auf der Hauptinsel Japans um die Hauptstadt Kyoto. Die Minamoto und ihre Anhänger saßen weiter im Norden und im Osten mit mit dem Schwerpunkt in der Ebene um das heutige Tokyo.

In Jahrhundertlangen Kämpfen drängten diese rauhen Provinzkrieger die Ureinwohner Japans immer weiter nach Norden. Dabei entwickelten sich die Clankämpfer aus verschiedenen Familien zu Samurai-Kriegern mit gemeinsamer Werteordnung. Nach den siegen der Taira über die Miyamoto in den Jahren 1156 und 1160 beherrste dieser Verband von kyoto aus durch eine rigroße Heiratspolitik das Kaiserhaus und damit auch das Land. Im Gempei-Krieg von 1180 bis 1185 Vernichtete schließlich die Miyamoto die Taira.
In diesem ersten „ richtigen “ Krieg in Japan, fochteten Krieger aus allen Provinzen, oftmals in einzelgefechten vor der eigentlichen Schlacht. Mit seine Zahlreichen Episoden um den Superheld Minamoto Yoshitsune ist der Krieg heute noch Grundlage für Theaterstücke, Kinofilme und/oder TV-Serien.Die Minamoto entwickelten in Kamakura, in der Nähe des heutigen Tokyo, eine Zentrale Militärbehörde. Im gegensatz zu den Taira wählten sie einen Standort weit weg von den Handlungsstrategien und undurchsichtigen Machtverhältnissen des Kaiserhauses, des Uralten Hofadels und der Buddhisttischen Klöster in Tokyo. Mit der direkten übernahme der Regierung durch monamoto Yoritomo ( 1147 – 1199 ) als Shogun ( japanischer Militärtitel für den Anführer ) im Jahre 1192 ware die Samurai anstelle des Hofadels und des Kaiserhauses zur herrschenden Klasse in Japan geworden.
Der Erfolg eines Samurais richtete sich nach seinen persönlichen Fähigkeiten. Ein Bauer, der sich im Krieg auszeichnete, konnte so auch ein Samurai werden. Und ganze Samurai- Familien die sich in den zahlreichen Burgerkriegen zwischen 1500 und 1600 nicht halten konnten, verschwanden spurlos aus der Geschichte.
Diese Kultur war zweckmäßig auf die Aufgaben des Samurai ausgerichtet , Kampf und Macht erhalt.

Mit ca 5 Jahren bekam ein Samuraisohn sein erstes Schwert, das Tanto, und musste von nun an Täglich das Fechten, Bogenschießen und Reiten lernen. Auch Mädchen lernten zur Selbstverteidigung das Fechten. Zum Training gehörten später auch Kalligraphie, Zen-Meditation und die Teezeremonie. Gleichzeitig lernten die Kinder bestimmte Verhaltensweisen wie z.B. : Ehrfurcht und gehorsamkeit gegenüber dem Familienoberhaupt, Eltern oder älteren Geschwistern. Die Samurai-familien und clans waren streng befehlstechnisch strukturiert und jeder Behfehl eines Höhergestellten mußte befolgt und ausgeführt werden.
Da in einer Welt ständiger wandlung der Tot das einzige verlässliche ist, beschäftigten sich sie Samurais sehr ausführlich mit dem Tod.Einerseits versuchten sie mit Magie die Buddhistischen und shintoistischen Göttern zu beinflussen und Andererseits Half ihnen der Zen-buddhismuss ( das besondere Meditieren ) auch viel im Kampf.

Die Todesbereitschaft zeigte sich darin , dass ein Samurai Seppuku ( bauchaufschneiden ) zu begehen.Ein Samurai sollte sich auch spontan seinem Herrn opfern können. Dafür hatte der Samurai zu seinem Langschwert ( Katana ) auch noch ein Kurzschwert ( Wakizashi ). Es gab auch Samurai die sich weigerten Seppuku zu begehen und stattdessen in ein Klos´ter zu gehen. Denn wer mit dem Leben abgeschlossen hat, hat weniger angst fehler zu begehen.

Zen:
Zen kann durch Meditation zur Satori ( Erleuchtung ) führen.Jeder kann Zen für seine Zwecke benutzen: der vergetarische Mönch und der Samurai. Soziales Verhalten beruht nur auf den Druck der mächtigen und der gewohnten Sitte. Dies erklärt die äußerst sinnvollen Zeremonien, Höflichkeitsformeln und Statusabgrenzungen , die die Japaner abhalten sich asozial zu verhalten.

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